Technik

Ver- und Entsorgung

Die Ver- und Entsorgung ist beim Bau der Hausboote und schwimmenden Häuser ein Thema, das bei unseren Kunden viele Fragen aufwirft. Deshalb liegen uns die Themen rund um die Heizung und Energieversorgung, Strom und Wasser natürlich besonders am Herzen.

Die Heizungsanlage besteht bei dieser Variante aus einer zentralen Sole-Wasser-Wärmepumpe, die den Bedarf an Wärme für die Fußbodenheizung und das Warmwasser abdeckt. Dank der platzsparenden Bauweise mit integriertem Warmwasser- und Pufferspeicher (250 Liter) lässt sich die Anlage problemlos in die Hausboote und schwimmende Häuser integrieren.

Bei der Wärmepumpe wird das See- oder Flusswasser als Wärmequelle genutzt. Dies erfolgt mithilfe von unter dem Ponton angebrachten Rohrleitungen, die als Wärmetauscher funktionieren. Optional kann die Anlage mit Solarthermie- Kollektoren mit je nach Hausgröße unterschiedlicher Kollektorfläche erweitert werden. Unser Partner für erneuerbare Energien und solare Autonomie ist IMMOSOLAR oder auf Wunsch andere namhafte Hersteller.

Das energieeffiziente Gesamtkonzept der floating houses verbindet Wohnkomfort mit Nachhaltigkeit, wir heizen auf Wunsch mit der Energie von Sonne und Wasser. Die Betriebskosten und der CO2 Ausstoß werden dadurch deutlich gesenkt, die Ressourcen geschont – eine Win-Win-Situation für Eigentümer und Umwelt. Im Vergleich zu Häusern mit konventioneller Gas- oder Ölheizung können dank der Verwendung von regenerativen Energien rund 90 Prozent des Energieverbrauchs eingespart werden. Natürlich stehen Ihnen auch bekannte Energiequellen wie Strom oder Gas zur Beheizung zur Verfügung. „Leben auf dem Wasser, dank Sonne und Fluss“ ist unser Motto - jedes einzelne Hausboot und schwimmende Haus kann ein individuell angepasstes Energiekonzept mithilfe von Wärmepumpentechnologie und Solarenergie erhalten. Sie erhalten auf Wunsch dadurch ein CO2-neutrales, umweltfreundliches floating house.

Ein schwimmendes Haus wird in der Regel als ortsfeste Einrichtung und damit zum dauerhaften Anschluss an die Versorgungsnetze gebaut. Wir realisieren individuelle Lösungen für die verschiedensten Gegebenheiten. Eine Ausnahme bildet unsere Hausboote z.B. floating 44, welches mobil bleibt und deshalb flexibel angeschlossen wird und über eine bordeigene Abwasserrecyclingstation verfügt.

Der Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Rund 40 Prozent aller CO2-Emissionen werden durch herkömmliche Heizsysteme verursacht und tragen somit zur globalen Erwärmung bei. Wärmepumpen bieten eine echte Alternative: Sie verringern durch die Nutzung der thermischen Energie in der Luft nicht nur CO2-Emmisionen in erheblichem Umfang, sondern reduzieren auch die Kosten für den Betreiber. Mit dieser innovativen Technologie gelangt es Ihnen als Hausbesitzer, das Klima zu schonen und ihre Nebenkosten zu senken.

Klimaanlagen mit Wärmepumpenfunktion können sowohl heizen als auch kühlen. Im Heizbetrieb wird Umgebungswärme von außen umgewandelt und in den Innenraum abgegeben, beim Kühlen verläuft der Transportweg gegenläufig und gibt warme Luft von innen nach außen ab. Unser Partner für "Klima vom Besten" ist DAIKIN oder auf Wunsch andere namhafte Hersteller.

Sie können Ihr Hausboot oder schwimmendes Haus standortabhängig mit Ökostrom versorgen. Ökostrom bezeichnet elektrische Energie, die auf ökologisch vertretbare Weise aus erneuerbaren Energiequellen hergestellt wird. Die Häuser und Hausboote sind an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Die gemeinschaftliche schwimmende Anlage kann den Strom von verschiedenen Stromanbietern eigener Wahl beziehen. Der Stromanschluss wird in der Regel über ein Erdkabel an den Steg und dann in oder unter der Steganlage bis zu den Hausverteilungen geführt. Über marine Energiesäulen mit flexiblem Steckanschluss kann das Haus mit Strom versorgt werden. Bei Schwimmstegen ist eine flexible Verbindung zwischen Land und Schwimmsteg vonnöten. Alternativ verwenden wir ein zugelassenes Unterwasserkabel, welches auf dem Seegrund verankert und am schwimmenden Haus angeschlossen wird. Diese Variante erfordert meist einen Mehraufwand und wird deshalb seltener durchgeführt.

Durch den Anschluss an das öffentliche Stromnetz ist auch die Einspeisung von Solarstrom möglich.