Jedes Projekt hat einen Anfang - Schwimmende Häuser im Weserbergland | Nordrhein-Westfalen

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Das Projekt ist angekündigt, das nachdem es Gespräche über die Machbarkeit des Projektes mit den zuständigen Behörden gab. Im Vorfeld gab es natürlich auch Diskussion mit den Eigentümern des gesamten Geländes, zwei Schwestern. Diese wollten mehr Urlauber zu sich holen, neue Zielgruppen erschließen. Es wurde an Urlauber gedacht, die Natur und Luxus miteinander verbinden wollten. Ziel der Eigentümer war es ursprünglich zwei Hausboote zur Vermietung selbst zu investieren. So kamen wir ins Gespräch. Schon nach kurzer Zeit war klar, dass der Aufwand der Erschließung mit Energie, Wasser und Abwasser, aber auch der Bau der Zugänge (Steganlage) bei zwei Hausbooten wirtschaftlich unsinnig wäre. Nicht eingerechnet das Planungsverfahren, welches zu einer Genehmigung führt, die die Investition aus rechtlicher Sicht auf unabsehbare Zeit absichert. Des Weiteren gibt es aber auch noch Kosten bei der Baugrunduntersuchung, der Vermessung, dem Erstellen der Statik und nicht zu vergessen, für den Eingriff in den Naturraum muss ein Äquivalent in Geld bezahlt werden.

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Die to-do Liste ist lang

Wir haben dann diese komplexe Aufgabe übernommen. Dieses hieß für uns Planen, Konstruieren, Kalkulieren, Genehmigungsanträge zu erarbeiten und genehmigen zu lassen und dabei immer die Machbarkeit nicht aus dem Blick zu verlieren.
Bei der Abarbeitung dieser Menge an Aufgaben, gibt es aber immer wieder gleiche Strukturen:
 
  1. Finde ein möglichst regionales Planungsbüro, welches auf der Grundlage unserer Zuarbeiten einen Genehmigungsantrag erarbeiten kann. Klingt simpel, ist aber die Aufgabe die Ausdauer erfordert.
  2. Ein Musterhaus soll vor Ort installiert werden. Kein Kunde sollte ungesehen nur nach der Besichtigung auf Papier sich eine solche Investition zumuten. Kaufen Sie das, was Sie gesehen und für gut befunden haben. Für Höxter haben wir dem Hausboot auch noch Modellpflege verordnet. Bewährtes ist geblieben, wir haben auch den Namen nicht geändert. Im technischen Bereich ist aus Gründen der Ganzjahresnutzung der Wärmeschutz verbessert worden. Das Boot wurde schon mal in der Werft einen Blow Door Test unterzogen, Ziel war es keine unnötigen Wärmeverluste zuzulassen.
    Dann gelang es uns auch noch eine Innenarchitektin zu überzeugen, sich einem solchen Hausboot zu widmen. Neue Ideen für das Produkt waren gefragt, ohne die Struktur komplett zu ändern. Ich bin jedenfalls sehr auf die neue Innenwirkung gespannt.
  3. Eine besondere Herausforderung technischer Art war die Befestigung der Hausboote. Klar war von Beginn an, es wird eine Schwimmsteganlage aus Beton. Wir sind im Überschwemmungsgebiet der Weser. Es sah aber nicht gut aus, die Haltedalben der Steganlage wie Schornsteine 3 bis 4 m über Wasser herausstehen zu lassen. Wir haben und dann für ein System mit Schorbäumen entschieden. Leinen schieden aus, sie bedürfen des ständigen Nachführens bei Wasserstandsschwankungen und Dualdocker waren zu wartungsintensiv. Hier haben Planer, Pontonhersteller und wir eine interessante Lösung gefunden, wie diese Schorbäume an Land gelenkig eingebracht werden können. Ich berichte in Kürze, wie das genau funktioniert.


bauarbeiten floating house steganlage mit schwimmstegen aus beton

Die Genehmigung für das Musterhaus kam dann tatsächlich Anfang April. In anderen Bereichen tauchten Schwierigkeiten auf, die wir so auch nicht kannten. Wir mussten bei der Beschaffung bestimmter Materialien mithelfen, und diese teilweise schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt kaufen.

Und nicht zuletzt brauchte der Spediteur eine Genehmigung für den Schwerlasttransport aus den Niederlanden zu Baustelle, ebenso wie der Betonsteghersteller für einen Steganteil und die Zugangsbrücke.
Wenn alles klappt, wird demnächst die Baustelle eingerichtet, zuerst werden die Stegbefestigungen hergestellt, dann der Betonsteg ins Wasser gekrant, ebenso wie das Musterhaus. Dann wird alles so verbunden, dass auftretende Stürme dem System nichts anhaben können.
Wenn das Musterhaus schwimmt, haben schon 50 verschiedene Unternehmen an diesem Projekt mitgewirkt.

Selbstverständlich werden wir über die Eröffnung eines neuen Musterhauses informieren. Wir möchten anhand des Musterhauses viele Fragen beantworten und vor allem zeigen, wie es funktioniert. Alse ich freue mich, wenn Sie uns treu bleiben, ich hoffe es gefällt Ihnen.


musterhaus floating house

Damit Sie sich einen besseren Überblick über unser neues floating house Projekt verschaffen können, begleiten wir alle Maßnahmen auf unserem YouTube Kanal in unserer Video-Reihe "Hausboot-Tagebuch".

Video-Reihe zum Bau der schwimmenden Anlage:

Teil 1: https://youtu.be/uACHGc5wR5I

Teil 2: https://youtu.be/luaFDzHEDEo

... weitere Teile folgen.

 

 

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Kontakt & Beratung
Büro Berlin
Tel.: 030 91 902 002
Mail: info@floatinghouse.de

 


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